Das Sind Wir!

Wir, die Schwarzen Scharen, verstehen uns als autonome anarchistische Gruppierung, die ein Gegenangebot zu autoritären, nationalistischen und faschistischen Strukturen schaffen will. Diese Organisationen nutzen soziale Unsicherheiten, Entfremdung und Perspektivlosigkeit aus, um Menschen für ihre Machtinteressen zu instrumentalisieren. Dagegen setzen wir eigene solidarische, selbstverwaltete und emanzipatorische Strukturen.

Wir wollen Menschen agitieren, organisieren und bestärken, die wir für den Kampf um Freiheit, Gleichheit und soziale Revolution als unerlässlich erachten. Unser Handeln beruht auf den folgenden Grundüberzeugungen, die für uns grundlegend und unverhandelbar sind

Ablehnung von Eigentumsstrukturen und Kapitalismus

    Eigentum im Sinne von Besitz über Produktionsmittel, die der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen, darf nicht privat sein.

    Ein System, das Eigentum privilegiert, führt unweigerlich zu einer Klassengesellschaft – zwischen jenen, die besitzen, und jenen, die gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

    Wir streben eine förderalistisch organisierte, selbstverwaltete Wirtschaft an, in der Eigentum in gemeinschaftlicher Hand liegt und horizontal, basisdemokratisch und Bedürfnisorientiert über dessen Nutzung entschieden wird.

    Queerfeminismus und Intersektionalität

      Der Kampf um menschliche Befreiung von Normativität, Ausbeutung und Unterdrückung ist vielschichtig und darf niemals verallgemeinernd, revisionistisch oder autoritär geführt werden. Systematische Marginalisierungen und Unterdrückungsverhältnisse – ob patriarchal, rassistisch, queerfeindlich oder kolonial – verschwinden nicht automatisch mit dem Ende des Kapitalismus. Daher ist es notwendig, diese Kämpfe intersektional zu führen und stets in einer zeitgemäßen, progressiven Analyse mitzudenken. Uns ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen unsere Genoss*innen frei und unter Anerkennung ihrer individuellen Erfahrungen, Identitäten und Lebensrealitäten miteinander agieren und sich weiterentwickeln können.

      Daher ist es notwendig, diese Kämpfe intersektional zu führen und stets in einer zeitgemäßen, progressiven Analyse mitzudenken.

      Uns ist es besonders wichtig, Räume zu schaffen, in denen unsere Genoss*innen frei und unter Anerkennung ihrer individuellen Erfahrungen, Identitäten und Lebensrealitäten miteinander agieren und sich weiterentwickeln können.

      Ablehnung von Avantgardismus und Kaderstrukturen

        In jedem sozialrevolutionären Handeln muss der Mensch im Mittelpunkt stehen. Die Verwirklichung des libertären Sozialismus kann niemals das Werk selbsternannter „Revolutionär*innen“ oder „Parteiführer*innen“ sein, die sich anmaßen, im Namen der Arbeiter*innen zu sprechen.

        Die eigene Handlungsfreiheit aufzugeben, in der Hoffnung, dass eine neue Machtinstanz die Befreiung bringt, ist illusionär – und die Geschichte zeigt, dass so nie wirklicher Sozialismus entstanden ist. Wenn unsere Ziele sich nicht in unserem eigenen revolutionären Handeln widerspiegeln, dann ist es kein revolutionäres Handeln.

        Denn: Die Befreiung der Arbeiter*innen kann nur das Werk der Arbeiter*innen selbst sein!

        Antifaschismus und Antimilitarismus

          Faschismus, Nationalismus und Militarismus sind Ausdruck autoritärer und kapitalistischer Herrschaft. Wir stellen uns ihnen aktiv entgegen. auf der Straße, im Alltag und in unseren Strukturen.

          Wir begreifen Antifaschismus als praktische Solidarität mit allen Unterdrückten und als festen Bestandteil eines libertären, revolutionären Kampfes.

          Ökologische Verantwortung

            Der Kampf für eine befreite Gesellschaft ist untrennbar mit dem Kampf um die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen verbunden.

            Kapitalismus zerstört durch seine Wachstumslogik die Umwelt und entfremdet den Menschen von der Natur.

            Wir setzen uns für eine ökologische, nachhaltige und bedürfnisorientierte Gesellschaft ein, die im Einklang mit der Umwelt steht.